Apocalypto

Mel Gibson läßt die Maya-Kultur untergehen in APOCALYPTO.

Pranke des Jaguars ist Jäger in seinem Stamm. Eines Tages werden sie von einem anderen Stamm überfallen und gefangen genommen. Pranke des Jaguars schafft es noch seinen Sohn und seine schwangere Frau zu verstecken, bevor auch er den Fremden in die Hände fällt. Sie werden bis in eine Stadt geführt, um dort auf der Spitze einer Pyramide den Göttern geopfert zu werden. Durch eine Verkettung mythischer Zufälle schafft Pranke des Jaguars die Flucht in den Dschungel. Nun wird er von den Kriegern gejagt, aber für seine Frau wird die Zeit knapp, denn sie liegt bereits in den Wehen und aus ihrem Versteck gibt es kein Entkommen...

In gewohnt schonungsloser Manier zeichnet Mel Gibson den Untergang einer Kultur. Dabei geht er auch gewohnt realistisch zu Werke. Nicht, wie in früheren Western, wo Indianer Englisch reden, muß der Zuschauer in APOCALYPTO auch wieder mit Untertiteln leben. Dean Semler setzte den Film mit erstklassigen, rasanten Kamerafahrten um. So spürt der Zuschauer die Jagd quasi am eigenen Leib. Die Schwächen des Films zeigen sich aber in einigen Nebendarstellern, die nur mieß gelaunt in die Kamera gucken. Dafür stellt Gibson aber die untergehnde Kultur der unsrigen gegenüber. Hier wird wohl jeder die Parallelen zu unserer Gesellschaft finden.

4 von 5 Punkten Ein rasanter Trip durch den Dschungel.

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