Babel

Brad Pitt erlebt einen Alptraum in Marokko in dem Film: BABEL.

Ein Mann geht durch die Wüste in Marokko und verkauft ein Jagdgewehr einer Familie von Ziegenhirten. Als die Söhne das Gewehr ausprobieren, treffen sie einen Reisebus und verwunden die Amerikanerin Susan. Ihr Mann Richard versucht vergeblich in der Wüste einen Arzt und einen Krankenwagen zu finden. Ihre Kinder müssen nun mit ihrem mexikanischen Kindermädchen nach Mexiko zur Hochzeit ihres Sohnes, aber der Trip endet in einem überlebenskampf in der Wüste. Die Behörden verfolgen derweil die Spur des Gewehres, die sie bis nach Tokio führt, wo die Tochter des ehemaligen Besitzers des Gewehres, gerade versucht ihre große Liebe und einen Platz in der Gesellschaft zu finden. Was für sie nicht einfach ist, nach dem Tod ihrer Mutter und wegen ihrer Behinderung, die sie taubstumm macht.

Alejandro González Iñárritu schuf einen vielschichtigen Film, bei dem sich mehrere Zufälle um die ganze Welt ziehen. Der Zuschauer lernt mehrere Gesellschaften kennen und bemerkt, daß doch alle Menschen nur die selben Probleme haben. Sie sprechen nur unterschiedliche Sprachen. BABEL wurde auch einfach fotografiert. So bleibt die Kamera immer dicht an ihren Protagonisten und schafft so eine einzigartige Atmosphäre. Der rhythmische Schnitt und die abwechslungsreiche Musik tuen ihr übriges für ein spannendes Filmerlebnis.

4 von 5 Punkten Kopfkino der Extraklasse.

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