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Leonardo DiCaprio und Djimon Hounsou suchen einen BLOOD DIAMOND. Salomon Vandy ist Fischer in einem Dorf bis er eines Tages von Rebellen entführt wird und seit dem in einer Diamantenmine in Sierra Leone, Afrika, schuften muß. Bei der Arbeit findet er einen riesigen, rosa Diamanten. Zur gleichen Zeit wird die Mine von Regierungstruppen angegriffen. Bevor er verhaftet wird, versteckt er den Diamanten. Im Gefängnis sitzt auch der südafrikanische Söldner Danny und erfährt von dem Diamanten. Als er wieder auf freien Fuß ist, erwirkt er auch die Freilassung von Salomon, um über ihn an den Diamanten zu kommen, doch der will Danny nur den Diamanten beschaffen, wenn er ihm hilft seine Familie zu finden... BLOOD DIAMOND hat ein ausgezeichnetes Drehbuch mit vielen kritischen Aspekten und Djimon Hounsous intensives Spiel ist ebenfalls beeindruckend. Leider ist da noch die stets einfallslose Regie von Edward Zwick. Er drehte den erstklassigen Stoff routiniert und einfallslos herunter. Dadurch bleiben die Charaktere, allen voran DiCaprio, nur blaß. Die Emotionen wirken aufgesetzt und so läßt den Zuschauer auch das Ende völlig kalt. Die Actionszenen sind allesamt gelungen und recht intensiv dargestellt. Das Fehlen von Charakteren und deren Konflikten läßt allerdings auch die beste Action nur gewöhnlich erscheinen. Möglich das Zwick mit Absicht für diesen höchst kritischen Stoff engagiert wurde, damit daraus kein Meisterwerk werden konnte. 3 von 5 Punkten Daraus hätte mehr werden können. |