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Sacha Baron Cohen bereist Amerika als BORAT. Borat ist TV-Journalist in Kasachstan, wo er unter anderem über die alljährliche Judenjagd in seinem Dorf berichtet. Jetzt soll er aber einen Dokumentarfilm über die USA drehen, damit sein Land von diesem großen Vorbild lernen kann. In Amerika schlägt ihm zunächst nur Unfreundlichkeit und Rassismus entgegen. Als er aber Pamela Anderson im Fernsehen sieht, will er unbedingt nach Kalifornien, um sie zu heiraten, aber die Reise entwickelt sich zu einer Tour des Leidens... BORAT ist ein komödiantischer Geniestreich, wie es ihn seit Monty Python nicht mehr gegeben hat. Mit grenzenlosem Sarkasmus zeigt Cohen das wahre Gesicht Amerikas. Menschen die einander Helfen sollten, lehnen sich ab oder warten auf Jesus. Die einzig gute Behandlung erfährt er unter Gangstern, Prostituierten und Homosexuellen. Ein Land, daß die Freiheit des Einzelnen über alles stellt, ist erstaunlich ablehnend und rassischtisch. Und was bedeutet eigentlich Amerikanisiert ? Regt nicht nur zum Lachen an, sondern auch zum Nachdenken. 5 von 5 Punkten |