Jason Bourne erinnert sich endlich in DAS BOURNE-ULTIMATUM. In Moskau ist Jason Bourne auf der Flucht vor der Polizei, als er seine Wunden leckt, beginnt er sich zu erinnern und so macht er sich auf die Suche nach den Drahtziehern seiner dreijährigen Flucht. Eine Hetzjagd quer durch Europa bis nach New York beginnt... Matt Damon hatte sicher keine Probleme seinen Text zu lernen, denn gegen Jason Bourne ist der Terminator glatt eine Quasselstrippe. Hätten die rar gesäten Dialoge wenigstens eine gewisse Qualität aufzuweisen, dann wäre das zu ertragen gewesen. Jason Bourne sollte wohl mal ein moderner James Bond werden, aber während Bond einen gewissen Charme hat, bleibt Bourne blass. Er schießt und prügelt sich einfach um die halbe Welt ohne jeden Anspruch. Die geschmacklose Kameraführung tut ihr übriges für einen mißlungen Kinoabend. Ohne Höhepunkte oder Dramaturgie plätschert die Geschichte vor sich hin, in der alle Charaktere ohne Motivation und völlig unlogisch agieren. Hier können nicht einmal Charaktermimen wie Scott Glenn oder David Strathairn etwas ändern. DAS BOURNE-ULTIMATUM war hoffentlich schon der schlechteste Actionfilm in diesem Jahr. 0 von 5 Punkten |