Das Streben nach Glück

Will Smith in dem Drama DAS STREBEN NACH GLÜCK.

Chris Gardner versucht Meßgeräte für Knochendichte zu verkaufen. Sehr erfolgreich bekommt er die überteuerten Geräte nicht an den Mann. Er lebt mit seiner Frau und seinem Sohn an der Armutsgrenze. Schließlich verläßt ihn seine Frau und sein Vermieter setzt ihn mit seinem Sohn vor die Tür. Zur gleichen Zeit fing Chris ein unbezahltes Praktikum bei einer Marklerfirma an. Als dann auch noch das Finanzamt sein Konto plündert, sitzt er mit seinem Sohn endgültig auf der Straße und das Praktikum ist auch nicht billig...

DAS STREBEN NACH GLÜCK ist ein Film über die Schattenseiten des Kapitalismus, über die Menschen die durch das Netz fallen. Wäre da nicht das süße Ende, wäre es ein sehr kritischer Film geworden, aber dem Regisseur war das wohl klar und so zeigte er, daß auf einen erfolgreichen Mann, mindestens eintausend nicht erfolgreiche Männer kommen. Will dann allerdings jemand erfolgreich sein, dann muß er auch lügen können und darf keine Skrupel haben. Alles nur, um in dieser Welt glücklich zu sein. Schauspielerisch kann man dem Film nichts vorwerfen. Ebenso wenig kann man das auf der technischen Seite tun. Der Stoff wurde sehr solide und ohne Schnirkel umgesetzt.

Ein rund um gelungener Film. 4 von 5 Punkten

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