Der goldene Kompass

Nicole Kidman und Daniel Craig in dem Fantasy-Film: DER GOLDENE KOMPASS.

Lyra lebt in einem paralellen Universum, wo die Seele eines jeden Menschen in Form von Tieren, genannt Dämonen, neben ihnen existieren. Das mächtige Magisterium möchte seine Macht auch in andere Welten ausbreiten. Da bekommt die junge Lyra von ihrem Rektor einen goldenen Kompass geschenkt. Dieser zeigt die Wahrheit und Lyra ist die Einzige, die ihn lesen kann. Somit spielt Lyra eine wichtige Rolle in dem kommenden großen Krieg zwischen dem Magisterium, den Eisbären und den fliegenden Hexen...

DER GOLDENE KOMPASS ist ein neuer Nachfolger der HERR DER RINGE-TRILOGIE, allerdings kommt die junge Dakota Blue Richards wesentlich sympathischer rüber, als der stets mießgelaunte Frodo. Technisch ist der Film auf der Höhe der Zeit und die Dämonen sind sehr gut ausgesucht und helfen bei der Charakterisierung der Figuren. Die Schwächen des Films liegen aber im Drehbuch. Die Dialoge wirken hölzern und es fehlte den Autoren der Mut zu frechem Humor, wie im Film DER STERNWANDERER. So kann DER GOLDENE KOMPASS seine Längen nur schwer Überbrücken. Einzig Nicole Kidman schafft es Mal wieder einen Film vor der Mülltonne zu retten. Sie ist die Einzige Schauspielerin die ihrer Figur eine gewisse Tiefe verleiht und nicht einfach nur die schlechten Dialoge runterleihert. Das schlimmste ist allerdings das Ende. Hier wird dem geneigten Zuschauer ein zweiter Teil angedroht.

2 von 5 Punkten
Nur für hartgesottene HERR DER RINGE-Fans.

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