Robert de Niro und Michelle Pfeiffer in einem skurillen Märchenabenteuer: DER STERNENWANDERER. Das englische Dorf Wall liegt direkt an einer Mauer, die England und das Märchenreich Stormhold trennt. Der einzige Zugang wird von einem alten Wächter bewacht. Tristan wurde zwar in Stormhold geboren, wuchs aber in Wall auf. Bei einem abendlichen Picknick beobachtet Tristan mit seiner Angebeteten Victoria eine Sternenschnuppe, die jenseits der Mauer niedergeht. Um ihr Herz zu gewinnen, verspricht er ihr den Stern in einer Woche zu ihrem Geburtstag zu schenken und so macht er sich auf den Weg nach Stormhold in ein unglaubliches Abenteuer, denn den Stern brauchen noch ein paar Hexen und die Erben des Königs von Stormhold... Seit das Kinopublikum mit HERR DER RINGE belästigt wurde, gab es viele Nachfolger und alle waren wohl ebenso schlecht. Doch bei DER STERNENWANDERER handelt es sich um ein unglaublich abwechslungsreiches und unterhaltsames Abenteuer. Hier wurde zwar ein wenig an den Effekten gespart, aber keines Wegs an der Besetzung. Von Peter O´Tool bis Michelle Pfeiffer ist fast die gesamte Riege der Altstars von Hollywood vertreten, deren Spiel vielseitig und überzeugend ist. Trotz einiger sehr skuriller Ideen machen die guten Darsteller keine alberne Parodie aus der Geschichte, sondern ein ergreifendes Abenteuer mit lebendigen Figuren. Dieser Film hätte sicher auch den Brüder Grimm gefallen. 4 von 5 Punkten |