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Peter Greengrass führt uns die Ereignisse des United Airline Flugs 93 am 11. September 2001 vor Augen. United Airline Flug 93 startet in Newark mit Verspätung gegen 9.00 Uhr. Kurz nach dem Start schlagen zwei Passagiermaschinen in die Türme des World Trade Centers ein. Die Passagiere des Flugs 93 haben noch keine Ahnung von den Ereignissesn, als vier Terroristen die Maschine übernehmen und Kurs auf das Capitol in Washington nehmen. Den Geiseln gelingt es telefonisch in Kontakt mit ihren Angehörigen zu treten, wo sie von den Anschlägen erfahren. Überzeugt davon, daß ihnen ein ähnliches Schicksal wiederfährt, beschließen sie die Maschine zurückzuerobern... FLUG 93 ist kein Popkorn- oder Sensationskino. Der Film hält sich streng an eine dokumentarische Sichtweise der Geschehnisse ohne Stellung zu beziehen. So werden die Passagiere von Flug 93 als Menschen dargestellt, die um ihr überleben kämpfen und nicht als Actionhelden. Die Terroristen sind religiöse Fanatiker, die überzeugt sind im Auftrag Gottes zu handeln. Der Film hält bis zum Ende eine unermessliche Spannung, wobei uns Peter Greengrass die Ereignisse des 11. September minutiös vor Augen führt. Besonders kritisch geht der Film mit der militärischen Befehlskette um, da die Millitärs an diesem Tag - zumindest in den entscheidenden Minuten - anscheinend im Koma lagen. FLUG 93 ist ein Film, der uns Ereignisse vor Augen führt, die nicht vergessen werden dürfen. Unbedingt ansehen ! 5 von 5 Punkten |