Hui Buh

Michael Herbig jetzt als Schloßgespenst HUI BUH. Seit 500 Jahren spukt Hui Buh durch das Schloß Burgeck. Den Burgfrieden will jetzt König Julius der 111. stören und seine Angebetete Gräfin Etepetete ehelichen. Da Hui Buh, trotz Spuklizenz, kein Talent zum Spuken besitzt, fürchtet sich Julius auch nicht vor dem "schrecklichen" Gespenst und so entbrennt ein unbarmherziger Streit zwischen den Beiden, an dessen Ende die gefürchtete Seelensuppe wartet...

Die Vorbilder von HUI BUH sind offensichtlich: Tim Burton´s BEETLEJUICE, Jan de Bontīs DAS GEISTERSCHLOSS und CASPAR. An die Vorbilder kommt HUI BUH nicht heran. Dem Film fehlt einfach der letzte Biß. Der Regie und den meisten Schauspielern scheint jegliche Schule zu fehlen. Ausgenommen sind da natürlich Wolfgang Völz, Rick Kavanian und Heike Makatsch. Christoph Maria Herbst stolpert durch den Film, wie sein animierter Filmpartner. Nur merkwürdigerweise wirkt Hui Buh am Glaubwürdigsten. Die Geschichte bringt auch nichts neues und wärmt den üblichen Quatsch auf. Außerdem scheint der Film für den TV- und DVD-Markt produziert worden zu sein, denn eben so kontrastarm wirken die Bilder, was den Film zu steril erscheinen läßt. Wenigstens zünden die Gags und man hat immer was zu lachen.

2 von 5 Punkten Wer Komödien ohne Anspruch mag, ist hier richtig.

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