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Das Leben von Edith Piaf: LA VIE EN ROSE. Die kleine Edith kommt während des Ersten Weltkriegs zur Welt und wächst in einem Bordell, sowie in einem Zirkus auf. Mit 20 wird ihre Stimme auf der Straße entdeckt. Widerwillig akzeptiert sie den Unterricht, aber schließlich erobert sie die Varietes und Theater von Frankreich und der Welt. Allerdings zerstört die Drogenabhängigkeit ihr Leben... LA VIE EN ROSE ist ein gutes Portrait einer großen französischen Künstlerin. Dem Film allerdings mangelt es an Kreativität. Der Regisseur wollte Piafs ganzes Leben zeigen und verstrickt sich dabei in zu vielen kleinen Geschichten, wodurch die Charaktere und deren Beziehungen auf der Strecke bleiben. Der Regisseur war sicher stolz auf die vielen dramatischen Höhepunkte in seinem Film, aber welchen Wert haben die, wenn der Zuschauer die Figuren nicht kennt und diese Höhepunkte auch immer gleich aussehen ? In diesem Film wäre weniger wirklich mehr gewesen und so ist LA VIE EN ROSE mit seinen 140 Minuten einfach nur Langatmig und unfreiwillig muß man sich nach der 100. Minute leider schon fragen: Lebt sie noch lange ? Engagiert, aber kreativlos. 3 von 5 Punkten |