Little Miss Sunshine

Eine Perle unter den Independentfilmen mit Gregg Kinear und Alan Arkin in: LITTLE MISS SUNSHINE.

"Es gibt zwei Sorten von Menschen: Gewinner und Verlierer." Mit dieser Logik erzieht Richard seine Familie Hoover. Sein Schwager Frank ist Selbstmorgefährdet, sein Vater Heroinabhängig, sein Sohn hat ein Schweigegelöbte abgelegt und seine Tochter möchte eine Schönheitskönigin werden. Gerade sie soll jetzt in Californien bei der Wahl zur Little Miss Sunshine teilnehmen. Da sich die Chaossippe keinen Flug leisten kann, müssen sie die 1200 Millen mit ihrem VW-Bus zurücklegen. Die Reise entwickelt sich zu einer Fahrt ins Schicksal, dabei sind eine kaputte Kupplung und der Tod des Großvaters noch die geringsten Probleme...

Ein Film, der die Menschen zeigt, wie sie wirklich sind. Der American Dream endet mal wieder in Californien und am Ende hat man verstanden, daß Aussehen, Reichtum und Ruhm völlig egal sind. Die Familie und die Menschen mit denen man sein Leben lebt, sind das Wichtigste. Das Drehbuch ist komplett auf dieser Aussage aufgebaut und verfolgt sie strikt in allen Dialogen und Konflikten. Dabei sind die absurden Situationen immer wieder lustig und nachdenklich zu gleich. Der Film wurde auch erfrischend einfach gefilmt. Die Macher haben keine Steadycam und so gut wie keine Dollies benutzt.

5 von 5 Punkten Gehen Sie ruhig mal in ein Programmkino !

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