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Nicolas Cage als zynischer Waffenhändler in LORD OF WAR. Juri wuchs in einem kleinen Stadteil New Yorks auf. Seit langem träumt er davon dort rauszukommen, aber erst als er die Möglichkeit bekommt Uzis zu verkaufen, hat er genug Geld, um sich einen eigenen Waffenhandel aufzubauen. Die 80er Jahre hindurch lebte er über seinen Verhältnissen und häufte jede Menge Schulden an. Erst als die Sowjetunion zerfällt, kommt für ihn das große Geld, als er mit den Waffenbeständen der Roten Armee in Afrika handel treibt. Als ihn seine Frau, wegen seiner Arbeit verläßt und sein Bruder bei einem Handel erschossen wird, kommen ihm Zweifel an seinem Job. LORD OF WAR ist sehr zynisches Kino, daß zeigt, wie gefangen die Menschen im Kapitalismus sind. Niemand ist für seine Taten verantwortlich, die Waffenhändler verkaufen die Waffen nur und die Schützen töten Menschen, aber die sagen, daß sie ohne die Händler nie eine Waffe gehabt hätten. In diesem Film wird nichts beschönigt und hinzu kommt noch eine sehr zynische erzählweise, die der Handlung aber auch die nötige Würze verleiht. Ein rund um gelungens Kino, daß zeigt, daß die wahren Gewinner des Krieges, die sind, die die Waffen verkaufen. 4 von 5 Punkten |