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Helge Schneider als Adolf Hitler in MEIN FÜHRER. Sylvester 1944: Der Führer ist am Ende, doch seine Neujahrsrede soll ein Triumphzug werden und das deutsche Volk zu neuem Mut verhelfen. Da engagiert Göbels den Schauspieler Adolf Grünbaum, einen Juden, der mit dem Führer üben soll, um in ihm wieder den Geist von 1939 zu erwecken. Grünbaum verfolgt allerdings seine eigenen Ziele und nutzt seine Sonderstellung, um seine Familie und seine Freunde zu befreien, doch das macht ihn bei der Reichsführung unbeliebt... Wer hier einen typischen Helge Schneider erwartet, der wird enttäuscht werden. Dieser Film besticht durch ein gelungenes Schauspiel, gut gestellte Charaktere und unterhaltsame, sowie dramatische Konflikte. Dani Levy zeigt den Führer von seiner menschlichsten Seite und Schneider ist die Idealbesetzung. Seine sarkastische Darstellung läßt den Zuschauer, sowohl lachen, wie auch darüber nachdenken, ob man wirklich nur Hitler allein die Schuld geben darf. Diesen Faden spinnt dann Levy bis zum gelungen Ende weiter. Ein Film der den Vergleich mit DR. SELTSAM und ähnlichen Satiren durchaus standhält. 4 von 5 Punkten Nicht nur zum lachen, auch zum nachdenken. |