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George Clooney ist wieder als Gentleman-Gauner auf Raubzug in OCEANS 13. Reuben, ein angehöriger von Danny Oceans Bande, wurde von Hotelbesitzer Willy Bank übers Ohr gehauen und erleidet daraufhin einen Herzinfarkt. Danny und seine Bande beschließen sich an ihm zu rächen und dafür zu sorgen, daß Willy sein neues Hotel nicht weiter betreiben darf. Dafür muß es aber weniger als 500 Mio. Dollar Gewinn im ersten Quartal machen. Also setzen die Jungs alles daran ihm das Geschäft tüchtig zu vermiesen... Die Besetzung ist wie immer hochkarätig, unter anderem mit Al Pacino. Die Stars sind auch gut aufgelegt und geben einen höchst unterhaltsamen Kinoabend ab. Einen großen Anteil daran hat auch wieder Steven Soderberg, obwohl die Konflikte zwischen den Protagonisten weitgehend fehlen, aber dafür mangelt es nicht an gesellschaftskritischen Seitenhieben. Wie bei Soderberg üblich liegt sein Schwerpunkt nicht in der Kameraarbeit, aber dennoch liefert er erstaunlich einfache und doch spektakuläre Bilder. Ob es allerdings gut war die Story diesmal so geradlinig zu erzählen, anstatt wie im 2. Teil, darüber läßt sich streiten. Alles in allem ist OCEANS 13 ein sehr unterhaltsamer Film mit vielen gelungenen Ideen, die auch alle sehr gut umgesetzt wurden. An der dramaturgischen Finesse der Vorgängerteile fehlt es leider. Hier wird es nicht langweilig. 4 von 5 Punkten |