Resident Evil: Extinction

Milla Jovovich kämpft wieder gegen Untote und die Umbrella Corporation in RESIDENT EVIL: EXTINCTION.

Der Virus hat sich über Racoon-City hinaus ausgebreitet. Menschen, Tiere und Pflanzen wurden auf der ganzen Welt infiziert. Die Erde ist verdorrt und zu einer einzigen Wüste geworden. Mitten in dieser apokalyptischen Welt kämpft immer noch Alice um ihr Überleben. Verzweifelt versucht sie den Umbrella-Satelitten zu entgehen und metzelt fleißig Untote und Plünderer. Schließlich stößt sie auf einen Convoy Überlebender unter denen sich auch ihr Freund Carlos befindet. Alice schließt sich ihnen an. In Las Vegas geht der Convoy in eine Falle der Umbrella Corporation...

Bei Bernd Eichingers Sci-Fi-Filmen wird vom Gehirn nicht allzu viel verlangt, siehe FANTASTIC 4. RESIDENT EVIL: EXTINCTION ist da keine Ausnahme. Russell Mulcahy für die Regie zu verpflichten war allerdings ein Kunstgriff. Er drückt der Reihe seine einzigartige Ästhetik auf. Obwohl es auch im letzten Teil nichts neues gibt, sind die Bilder der Hingucker schlechthin und das in einer Atmosphäre die es seit MAD MAX nicht mehr gab. Mulcahy hält sich auch vom üblichen 10-kleine-Nägerlein-Prinzip fern, was der schwachen Dramaturgie gut tat. Auch Milla Jovovich als Kampfamazone macht wieder viel her und bringt ungeheuren Spaß. Nur die lustlose Synchronisation verdirbt die Unterhaltung ein wenig.

4 von 5 Punkten
Klasse Horror-Sci-Fi, aber ein stabiles Nervenkostüm ist Grundvoraussetzung.

Fenster schließen