Stirb langsam 4.0

Bruce Willis ist wieder zur falschen Zeit am falschen Ort in STIRB LANGSAM 4.0.

Eigentlich wollte Detectiv McLane gerade seine wohl verdiente Nachtruhe antreten, als er noch den Computerhacker Matthew Farell zum FBI bringen soll. Doch kaum ist McLane in Farells Wohnung getreten, werden sie schon von Terrorristen beschossen. Am darauf folgenden Tag fallen auch noch die Verkehrsleitsysteme und die Energieversorgung aus. Ein verrückter Computerterrorist hat die USA fest im Griff und wieder mal ist McLane der Einzige, der sich ihm und seinen hochbewaffneten Gesellen in den Weg stellt...

STIRB LANGSAM 4.0 ist sicher das Action-Highlight in diesem Sommer. Der Film hat auch alles zu bieten: Erstklassige Actionszenen, ein Filmpaar, wie es unterschiedlicher nicht sein kann und unterschwellige Gesellschaftskritik. Nur den Zynismus aus Filmen wie ESCAPE FROM NEW YORK vermißt man, aber dafür killt Willis cool wie nie die bösen Jungs und hat zu jedem gekillten Terroristen einen Spruch auf Lager. Die Story leidet allerdings unter dem Titanic-Effekt. Wie man im gleichnamigen Film am Anfang weiß, daß die Titanic sinken wird, so weiß man, daß Bruce Willis die Terroristen schon noch einen nach dem anderen töten wird. Das macht den Film nicht gerade sehr spannend. Es wäre sicher hilfreich gewesen, wenn Len Wiseman sich im vierten Teil auf die verletzliche Seite seines Protagonisten konzentriert hätte. Am Ende hat der Zuschauer das Gefühl, daß es für McLane nur ein normaler Arbeitstag war. Der Film lebt von einem der komischsten Filmpaare der Filmgeschichte. Justin Long und Bruce Willis machen die Schwächen der Story vergessen und man verläßt das Kino gut unterhalten.

3 von 5 Punkten.

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