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Oliver Stone verfilmte die Anschläge vom 09/11 in WORLD TRADE CENTER. John McLoughlin ist Sergant bei der Hafenpolizei in New York. Am 11. September soll er eine Gruppe seiner Männer leiten, um den Nordturm zu evakuieren. Weit kommen sie nicht, denn das Gebäude stürzt ein. Er und seine Männer werden unter den Trümmern begraben. Für die Familien beginnt ein Martyrium. Oliver Stone ist eine atmosphärisch dichte Umsetzung der Ereignisse gelungen. Die Kamera ist immer an seinen Protagonisten und der Ton beklemmend realistisch. Stone setzt dabei kaum auf die noch immer allzu bekannten Bilder aus dem Fernsehen zu dieser Zeit. Trotzdem wirkt das Ambiente, als hätte er es vor 5 Jahren gedreht. Die Geschichte ist allerdings ein Schwachpunkt. Nach WALL STREET und JFK hätte man da mehr erwarten können, als die üblichen Klischees des Katastrophen-Genres. Außerdem drückt er zu sehr auf die Tränendrüse und der Irak-Krieg scheint ja am Ende auch eine gerechte Sache zu sein. Von Stone hätte ich gerade da mehr erwartet. 3 von 5 Punkten Leider kein Meisterwerk. |