Zodiac

David Fincher wieder auf düsterer Mödersuche in ZODIAC.

Robert Graysmith arbeitete ende der 60er Jahre als Karikaturist beim San Francisco Chronicle. Da schickt ein Mann einen Code an seine Redaktion und gesteht in den Briefen zwei Doppelmorde. Der Code soll gedruckt werden oder es werden weitere Morde geschehen. Doch die Entschlüsselung des Codes wirft nur weitere Fragen auf. Robert wird immer besessener von der Idee Zodiac zu fassen, doch erst anfang der 90er Jahre gelingt es einem Überlebenden den Mörder fast sicher identifizieren...

Die Story hat schon fast dokumentarische Züge und so ist der Film alles andere als eine kurzweilige Unterhaltung. David Fincher ist es aber wieder gelungen einen Film mit interessanten Charakteren und einer spannenden Erzählung zu füllen. Begleitet wird ZODIAC wieder von einer beeindruckenden Kameraführung, die er aber der Zeit entsprechend gestaltet hat. Das selbe gilt auch für das heute unbekannte Tonrauschen. Fincher setzt auch wieder alle Mittel ein, um eine Suspense zu schaffen, so ist z.B. eine Schlüsselszene mit Absicht falsch beleuchtet worden, um auf eine kommende Verwirrung unter den Ermittlern aufmerksam zu machen. ZODIAC ist aber nicht für jedermann geeignet. Hier handelt es sich um einen der wenigen Filme bei denen der Zuschauer nicht das Gefühl hat, er sieht einen Film, sondern man denkt ehr man liest ein gutes Buch.

4 von 5 Punkten

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