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The Descendants Drive

George Clooney hält seine Familie zusammen in THE DESCENDANTS.

Die Familie King wohnt im Paradies von Hawaii und hat reiche Besitztümer die noch bis zum letzten König von Hawaii zurück gehen. Geldsorgen sind den Kings also fremd. Das konnte aber Matt Kings Ehefrau Elizabeth nicht davor bewahren einen schweren Unfall mit einem Speedboot zu erleiden. Ihre Prognose ist schlecht und schon bald sollen die lebenserhaltenen Maßnahmen eingestellt werden. So versammelt Matt seine Familie und Freunde um sich, damit sich jeder verabschieden kann. Da erfährt er von einem Geliebten seiner Ehefrau. Mit seinen Töchtern macht er sich auf die Suche...

Ein Film der leisen Töne. Alexander Payne hat viele unterschiedliche Charaktere geschaffen. Jeder mit seinen eigenem Leben, Zielen und Beziehungen. Das macht die Figuren sehr lebendig und glaubwürdig. Obwohl das Thema ernst ist, hält das Payne nicht davon ab die Geschichte mit einer gehörigen Portion Humor zu würzen, denn besonders die tragikomischen Momente sind das Besondere an dem Film, wo sich die Seele eines Charakters offenbart. THE DESCENDANTS könnte man auch als eine inoffizielle, moderne Version von Shakespeare´s KÖNIG LEAR bezeichnen. Schließlich zeigt Payne beeindruckend, daß es nichts gibt was einem Menschen davor bewahrt eine Tragödie zu erleiden. Zu George Clooneys Leistung bleibt eigentlich nur einen Tweet von Casper van Dien zu zitieren: "Clooney hat einen verdammt guten Job gemacht." Dem kann ich mich nur anschließen. Dieses Drama lohnt sich.

5 von 5 Punkten
Nicht nur für Frauen!


Ryan Gosling als schweigsamer Fahrer in DRIVE.

Wenn er gefragt wird, sagt er, er sei Stuntfahrer beim Film. Ein Teil seines Gehalts bekommt er auch von Produktionsfirmen, aber um sein Gehalt aufzubessern, vermietet er sich als Fluchtfahrer für verschiedene Gangster. Seinen Namen kennt niemand. Er wird nur als Fahrer (engl. Driver) bezeichnet. Trotz der gelegentlichen kriminellen Ausflüge ist sein Leben geregelt, weil der Driver nichts an sich heranläßt bis er seine Nachbarin Irene kennenlernt. Als ihr Mann von Gangstern bedroht wird, weil er keinen Raubüberfall begehen will, bietet Driver seine Fähigkeiten als Fluchtfahrer an. Der Coup mißlingt und Driver ist nun mit einer Tasche voller Geld auf der Flucht vor der Mafia...

Dieses Genre ist eigentlich gekennzeichnet durch rassante Verfolgungsjagden und hohle Dialoge. Nicolas Winding Refn versuchte dem eine andere Note zu geben. So zeichnen sich die Actionszenen ehr durch überlegtes handeln, als durch beeindruckende Explosionen aus. Die Kamera bleibt meist subjektiv auf dem Protagonisten, was dem Zuschauer hilft sich in seine Welt hineinzuversetzen. Viel Zeit nimmt sich Refn auch um die Geschichte aufzubauen, was zum Ende hin auch die Spannung ausmacht, vorallem, da die Story so vorhersehbar ist, wie eine Passstraße bei Nacht und Nebel. Erwähnenswert sei noch das Casting mit Bryan Cranston und Ron Perlman in Nebenrollen. DRIVE ist ein beeindruckender und intensiver Actionfilm im Stil von BULLITT oder FLUCHTPUNKT SAN FRANCISCO, was sich auch im Soundtrack widerspiegelt. Für Actionfans dürfte der Anspruch, aber etwas zu hoch angesiedelt sein, da sie das dialogarme Werk überfordern wird.

4 von 5 Punkten
Kein hohler Blockbuster nach Muster A.

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