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Salt Die Legende von Aang
Angelina Jolie auf Bond´s Spuren in SALT.

Evelyn Salt steht in den Diensten des CIA. An ihrem Hochzeitstag soll sie einen russischen Überläufer verhören. Von ihm erfährt sie, daß ein Attentat auf den Präsidenten geplant ist und sie soll der Attentäter sein, da sie eigentlich ein Schläfer aus dem kalten Krieg ist. Von nun an schlägt ihr Mißtrauen von ihren Kollegen entgegen. Salt sorgt sich aber mehr um ihren Mann, da es zur Standardprozedur bei Enttarnungen gehört die Familie zu beseitigen. Also flieht sie aus der CIA-Zentrale, um ihrem Mann zu retten. Doch da kommt sie zu spät. Jetzt muß sie ihre Unschuld beweisen und das Attentat verhindern, aber ihre Handlungen scheinen eine ganz andere Sprache zu sprechen...

Phillip Noyce, hauptsächlich bekannt durch seine beiden Tom Clancy-Verfilmungen mit Harrison Ford, hat seinen Sinn für gute Action noch nicht verloren. Besonders seine verschachtelte Erzählweise, die in SALT etwas weniger deutlich ist, macht sich besonders gut, da sie den Film weniger gewöhnlich erscheinen läßt. Anspielungen an Themenverwandte Filme sind ebenso prima eingefügt worden, z.B. der Messerschuh von LIEBESGRÜSSE AUS MOSKAU oder optische Anspielungen an AUF DER FLUCHT. Wie bei Noyce faßt schon üblich ist auch in seinem neuesten Werk der Schnitt manchmal etwas sprunghaft geraten. Dennoch sind die klassischen Actionszenen, anscheinend ohne großen Computereinsatz entstanden, ein Hingucker, machen sie den Film doch zu einem rassanten und spannenden Vergnügen. Nur Jolie wirkt etwas zu übermenschlich. Der Zuschauer hat nie das Gefühl, daß Salt, wie ausweglos die Lage auch sein mag, versagen würde. Dann kommt noch das Ende, was der Zuschauer erst durchschaut, wenn es schon zu spät ist. SALT ist endlich wieder ein Action-Film der Maßstäbe setzt und bei dem ich mich wirklich auf eine Fortsetzung freue.

4 von 5 Punkten
Hat durchaus Kultpotential.


Shyamalan geht ins Fanatasy-Genre mit DIE LEGENDE VON AANG.

Die Welt ist aufgeteilt in vier Nationen: Feuer, Wasser, Erde und die Luftnomaden. Unter den Völkern gibt es Einzelne, die die jeweiligen Elemente ihres Volkes beherrschen können. Doch einer, ein Avatar, kann alle Elemente beherrschen und so die Balance zwischen den Völkern wahren. Vor 100 Jahren verschwand der Avatar plötzlich und die Feuer-Nation begann die Welt zu erobern. Ketara, eine Wasserbändigerin, befreit ausversehen den Avatar aus einer Eissphäre. Aang ist aber noch ein Junge und kann noch nicht alle Elemente bändigen. Mit der Armee der Feuer-Nation an ihren Fersen versuchen sie eine Wasserstadt zu erreichen , wo ein Lehrer Aang unterweisen soll...

Mit DER LEGENDE VON AANG versucht Shyamalan endgültig sich von seinem Erstlingswerk zu lösen. Der Fantasy-Streifen hat die klassische Erzählform eines solchen Abenteuers. Leider ging aber auch die Stärke des Regisseurs in diesem Werk verloren. Die Figuren haben weder die Tiefe noch die Glaubwürdigkeit, wie in seinen vorangegangenen Filmen. Sie bleiben weitesgehend stereotypisch. Ein Plus ist die Ausstattung, werden doch in den meisten Fantasy-Filmen die Bauten am Computer generiert, sind sie bei Shyamalan echt, was besonders in den Plansequenzen sehr natürlich wirkt und in 3D quasi zum anfassen ist. Ob man den Film jetzt aber wirklich in 3D konvertieren mußte, ist fraglich, was wohl nur zu gunsten eines höheren Einspielergebnisses gemacht wurde. Das 3D lenkt eigentlich nur von der Geschichte ab. Abgesehen davon steht der Film optisch anderen Shyamalan-Filmen, wie UNBREAKABLE oder SIGNS in nichts nach. Das Fantasy-Genre ist jedoch nicht Shyamalans Stärke, aber mit etwas Glück bekommt er noch zwei Chancen zum üben.

3 von 5 Punkten
Leider ohne Tiefgang.

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